Zur Homepage von Sonja und Karlheinz

-

01.02.2018
Na dann suchen wir doch einmal einen Rhabarberstengel………..

geht doch, schon einen gefunden.

-

-

Und Sonja macht sich auch schon an die Ernte.


-

Vielleicht war der Grosse doch etwas zu gross für unsere Kuchenform.
Auf jeden Fall sucht Sonja noch ein paar kleinere Exemplare.

-


Dann geht es an die Arbeit, Stengel schälen, in Stückchen schneiden und dann 30min kochen.
Und anschliessend haben wir leckere, kandierte Nalcastückchen verpeist.

- - -

02.02.2018
Unser Schlafplatz für die nächsten 2 Tage am Rio Ibanez, auch wir waren wir im vergangenen Jahr shon einmal.
In dem VW-Bus reisen 5 Personen aus Californien durch Patagonien.

- - -

-

03.02.2018
Am Rio El Blanco und eine Schnitzerei in Villa Cerro Castillo.

-

-

04.02.2018
Abendstimmung am Rio Ciscnes.


-

05.02.2018
Unser Übernachtunsplatz am Fjord Puyhuapi.
Die Strasse entlang des Fjords haben die Starkregen im Dezember 2017 komplett verschüttet.
Wir waren wieder einmal auf eine Fähre angewiesen. Ca. 20min Fahrzeit und kostenlos.


-

06.02.2018

Wir fahren wieder zu einem unserer Lieblingsplätze am Rio Futaleufu, kurz vor der Grenze zu Argentinien.
Wir bleiben hier 3 Tage zum Entspannen. Leider ist das Wetter nicht der Hit. Immer wieder gibt es kurze Regenschauer. Allerdings sind dies die einzigen Regentage die wir bisher auf dieser Reise haben.
Wir treffen hier Alejandra und Andres aus Brasilien. Die Beiden haben Deutsche Vorfahren und sprechen sehr gut deutsch. Natürlich werden wir zu Ihnen eingeladen wenn wir einmal in Brasilien sind.

-

13.02.2018
Da wir nun immer weiter nordwärts fahren, heisst es Abschied nehmen von Klaus und Claudia.
Am 17. Februar 2015 waren wir hier das erste Mal auf ihrem Campo. Seither haben wir viele Male auf dem Campo übernachtet. Noch einmal fahren wir durch dieses Tor hinaus und dann..............na ja, vielleicht kommen wir ja wieder einmal hierher.

- - -


14.02.2018

Heute ist ein ganz besonderer Tag !
Wir sind seit heute genau 365 Tage, also 1 Jahr in Südamerika unterwegs.



14.02.2018
Auch hier bei Peter L. und seiner Frau Alejandra sowie deren Tochter Mika nehmen wir einen letzten wehmüdigen Blick in den Süden.
Und wir hoffen diese Familie ebenfalls noch einmal zu treffen. Wenn nicht in Patagonien so doch in Österreich.

-

16.02.2018
Über den Paso International Cardenal Antonio Samore reisen wir wieder nach Chile ein.
Bei unserer letzten Durchreise im Oktober 2017 lag nier der Schnee noch Meter noch.

- - -

-

Wir fahren zum Lago Ranco um dort am See zu übernachten.
Glück gehabt, heute ist Freitagabend und auf dem Festgelände findet am Wochenende das 4. Bluesfestival statt. Natürlich lassen wir uns das Spektakel nicht entgehen.

-

17.02.2018
Am nächsten Morgen gehen wir nochmals zum Festgelände um noch ein paar Fotos von dort zu machen.

- - -

Wir fahren um den See durch wunderschöne Landschaft, ca. 95km, und entschliessen uns auf der Strasse am Badestrand zu übernachten.Am Abend beobachten wir das Regenwetter auf der anderen Seeseite, wir aber bleiben vom Nass verschont.

- - -

18.02.2018
Heute wollen wir unseren "Riesendonat" abholen. Wir fahren zur unseren Freunden Ruth und Freddel in der Nähe von Villarica.
Den Reifen hatten wir Ende November auf der Post aufgegeben und er war fast 3 Monate unterwegs bis Freddel ihn in der Post in Villarica abholen konnte. Die vielen Kleber auf der Folie sprechen Bände. Dann wird der Reifen wieder aufs Dach montiert.

- - -

Wir bleiben 2 Nächte auf ihrem Campo und geniesssen die Zeit dort mit den Beiden, die Ruhe und die Natur.

- - -

-

Karlheinz sucht noch etwas Holz zum Grillen und legt dann das Fleisch auf den Grill.

-

-

Begeistert beobachten wir die Kolibris.

- - -

- - -



-

20.02.2018
Heute reisen wir wieder nach Argentinien ein, über den Paso Pino Hachado.
Die Einreiseformalitäten sind schnell erledigt und dann geht es nur noch um die Dauer des Visums für unser Fahrzeug. Der Beamte sagt, dass wir 6 Monate bekommen, schreibt aber auf das Formular nur 4 Monate.Auf meine Bitte, das Visum doch bitte auf 8 Monate zu verlängern kommt er freundlich nach und korrigiert die 4 Monate auf 8 Monate.
Danach fahren wir noch ein paar Kilometer bis zum Rio Agria und übernachten dort.

-

21.02.2018
Bevor wir weiterfahren gehen wir nochmals ums Fahrzeug und bemerken dass der linke, hintere Reifen platt ist. Mit unserem Kompressor pumpen wir den Reifen auf und fahren bis nach Las Lajas und lassen ihn in der nächsten Gomeria flicken.

- - -
-


22.02.2018
Wir fahren nordwärts zu unserem nächsten Übernachtungsplatz am Rio Los Molles. Dieser Fluss entspringt im Skigebiet Las Leñas.

- - -

23.02.2018
Unser heutiges Ziel sind die Termalquellen von El Sosneado auf 2180m. Die Termas von El Sosneado liegen auf einer Hochebene, 60km von dem Ort El Sosneado entfernt.
Dort wurde bereits 1938 ein Hotel und ein überdachtes Becken gebaut, aber schon 1953 wieder geschlossen. Heute sind davon nur noch Ruinen erhalten.

- - -

Wir stellen uns auf einer ebenen Fläche direkt unterhalb eines Naturbeckens und bleiben 2 Tage zum relaxen und baden hier. Leider ist das Wasser nicht mehr so heiss wie früher und es geht ein kühler Wind. Aber man lässt sich den Badespass nicht verderben.

- - -

- - -


Hier in der Nähe zerschellte am 13.Oktober 1972 ein Flugzeug auf 4000m an einem Berghang:
Siehe Wikipedia: Fuerza-Aérea-Uruguaya-Flug 571

Die 40 Passagiere waren Mitglieder, Betreuer und Angehörige der Rugby-Union-Mannschaft Old Christian’s Club,
die mit zwei Meisterschaftssiegen (1968 und 1970) zu den erfolgreichsten Uruguays zählte.
Im chilenischen Santiago sollte das Team ein Freundschaftsspiel absolvieren.
Nach 72 Tagen im Eis konnten 16 von 45 Insassen gerettet werden.
Am 12. Dezember, 62 Tage nach dem Absturz, begaben sich Parrado, Canessa und Vinzintin auf eine Expedition
zum Erreichen der Zivilisation.
Nach insgesamt zehn Tagen gelang es Parrado und Canessa, bis unter die Schneegrenze zu marschieren
und Kontakt zur Zivilisation herzustellen. Sie wurden von dem chilenischen Hirten Sergio Catalán gefunden.


Bild1: Die Maschine im Sommer 1972
Bild2:Fernando Parrado und Roberto Canessa mit dem Hirten Sergio Catalán
Bild3:Die Marschroute Parrados und Canessas

- - -

25.02.2018
Auf dem Rückweg nach El Sosneado fahren wir vorbei an den Hütten der Hirten und den Ställen der Tiere.

- - -

-

Kurz bevor wir die Berge verlassen und nach San Rafael kommen, haben wir einen wunderbaren Blick auf die vor uns liegende Pampa.


-

Parque Nacional Sierra de las Quijadas.
Da wir erst nach 20Uhr dort ankommen dürfen wir nicht mehr in den Park fahren.
Aber kurz nach der Rangerstation gibt es im Park einen Campingplatz. Und es gibt sogar ein Gebäude mit warmen Duschen.

-

27.02.2018
Leider ist das Wetter heute nicht so gut. Rundherum um den Park donnert und blitzt es gewaltig. Aber noch regnet es nicht und so fahren wir trotztdem zum Aussichtspunkt. Unterwegs treffen wir eine Maras Familie. Die Maras, auch Pampahasen genannt sind eine Unterart der Meerschweinchen.

- - -

- - -


In diesem Park wurden viele Fossilien gefunden. Das linke Bild unten zeigt einen Dinosaurier Fussabdruck.

- - -

27.02.2018
Langsam geht unsere Reise zu Ende.
Wir fahren nach El Volcan zum Campo von Bernd, Conny und Franz.

-


Leider sind die 3 zur Zeit noch in Chile bei einem Poloturnier welches Franz gewinnt und als bester Spieler gewählt wird.
Umso mehr freut sich die Zulu, dass wir kommen und bedankt sich artig für das Leckerchen nach dem Essen.

- - -

28.02.2018
Einen Geburtstag im Februar bei 35°C zu feiern hat schon etwas an sich

- - -

-

Und am Abend wird nochmals gegrillt.

-

-

Der Pinzgauer als Helfer beim Beseitigen der Sturmschäden

-

-

-

07.03.2018
Heute heisst es Abschied nehmen. Bernd legt nochmals ein unglaublich gutes Stück Rindfleisch auf den Grill und wir geniessen unser letztes Asado. Dann bringen uns die 3 zum Busbahnhof nach San Luis, Abfahrt nach Buenos Aires um 20.20Uhr, Fahrzeit 11 Stunden im Schlafbus.
Um 16.40 Uhr hebt unser Flugzeug in Buenos Aires ab und am Freitag um 15 Uhr sind wir wieder zu Hause.

- - -


Es grüssen recht Herzlich Sonja und Karlheinz

Hasta luego